Einführung

Hintergrund

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Symptome

Möglichkeiten

Schlusswort

Homöopathie

Einführung

Das Wort HOMÖOPATHIE wird aus dem griechischen abgeleitet und bedeutet: ÄHNLICHKEIT DER VERSTIMMUNG (Verstimmung = Krankheit).

Die klassische Homöopathie unterscheidet sich in einigen wichtigen Grundsätzen von der Schulmedizin. Der Homöopath diagnostiziert keine Lungenentzündung, sondern „Bryonia“ oder „Phosphorus“...

Die Krankheitsbezeichnungen der Schulmedizin beschreiben lediglich eine Anzahl von Symptomen, die von der Norm abweichen. Damit stellt der Schulmediziner seine Diagnose und bezeichnet diese mit einem Namen, dem ein feststehendes Therapieschema zugeordnet ist. Es gibt im Verhältnis zur Homöopathie nur sehr wenige Abweichungen in den Therapien.

In der Homöopathie ist eine jegliche Krankheit individuell. Es gibt nicht einfach nur „Migräne“, sondern jeder einzelne Mensch, der darunter leidet hat seine eigenen Besonderheiten bei diesem Leiden. Dem Einen hilft Kälte bei einem Anderen hilft Ruhe und Dunkelheit. Es gibt Fälle, bei denen es zum Erbrechen kommt, andere wiederum leiden unter anderen Begleitsymptomen... .

Letztendlich hat jeder „seine“ eigene besondere, individuelle Erscheinungsform der Krankheit. Also ist es naheliegend, daß diese auch individuell behandelt werden muß. Dies geschieht in der Homöopathie, es gibt keine Einheitstherapien.

Hintergrund

Die Homöopathie bedient sich mittlerweile mehrerer 1000 Arzneimittel, wovon ein jedes bis zu 5000 einzelne Symptome hervorbringen kann.

Ein jeglicher Stoff vermag Krankheitszustände hervorzubringen. Das heißt, wenn die individuellen Symptome bei der Auswahl des homöopathischen Mittels nicht beachtet werden, können neue Beschwerden auftreten. Dies bedeutet, ungeachtet der Gesamtsymptomatik, einfach mal ein Mittel einzunehmen oder auszuprobieren, ob es vielleicht hilft (es hat ja dem Arbeitskollegen oder der Nachbarin auch geholfen...) kann zu Beschwerden oder Krankheiten führen, die vorher nie da waren.

Diese leichtfertige Einstellung: "sind ja nur pflanzliche Mittel, kann ja nicht schaden, ..." ist absolut FALSCH!

Der Einsatz der homöopathischen Arzneimittel darf nur mit größter Sorgfalt und unter genauester Beobachtung verordnet werden. Hier wird auch deutlich, daß es in der Homöopathie hauptsächlich auf die Ähnlichkeit der Symptome ankommt. Sehr wichtig ist der Gebrauch von nur EINEM Arzneimittel zum gleichen Zeitpunkt, denn es geht in der Homöopathie, wie schon genannt, um die größtmögliche Ähnlichkeit.

Komplexe

In "Komplexmitteln" (bekanntestes z.B. Meditonsin oder ähnliche...) befinden sich mehrere homöopathische Einzelmittel zu einem Cocktail zusammengemischt. Aber wie können 4 oder noch mehr Mittel alle gleich ähnlich sein ?

Wenn Sie jetzt bemerken, daß Ihnen diese Mittel aber schonmal geholfen haben, kann das auch durchaus sein. Einer der Inhaltsstoffe, war wirklich das "Ähnlichste", hat somit die Beschwerden gelindert. Die anderen, enthaltenen Mittel können jedoch durch die gleichzeitige Einnahme NEUE Symptome, Beschwerden oder Krankheiten hervorbringen. Vielleicht bringen Sie die neu aufgetretenen Beschwerden erst garnicht mit der Einnahme des Komplexmittels in Verbindung, weil die Wirkungsweise der Homöopathie nicht bekannt ist. Darum ist es sehr wichtig selbst gut zu beobachten und von einem erfahrenen Therapeuten begleitet zu werden, der die Situation realistisch einzuordnen vermag.

Nur wenn ein Mittel möglichst genau auf den zu behandelnden Menschen passt, kann es die gewünschte Wirkung zeigen. Passiert dies nicht, kann es an der Auswahl des Mittels, der Stärke (Potenz), Dosierung liegen oder an mangelnder Mitarbeit oder Unachtsamkeit des Patienten!

Soll eine Behandlung von Erfolg gekrönt sein, geht es nur mit intensiver Mitarbeit des Betroffenen. Es muß klar sein, daß eine absolute Offenheit gegenüber dem Therapeuten unumgänglich ist.

Veranlagung

Die Gesamtheit der Symptome, die zur Mittelwahl notwendig ist, umfasst alle "Veränderungen" des Organismus. Dazu gehören unter Anderem die folgenden Fragen:

Schlaf
Wie ist der Schlaf? Wie viele Stunden Schaf werden benötigt? Welche bevorzugte Lage haben Sie im Schlaf? Träumen Sie? Gibt es Träume, die sich wiederholen?

Eßverhalten
Welche Geschmacksrichtung bevorzugen Sie? Süß, sauer, salzig, bitter...? Gibt es Nahrungsmittel, die Sie gerne essen, aber dennoch nicht vertragen? Essen oder trinken Sie lieber kalte oder warme Nahrungsmittel?

Gemüt (Psyche)
Gibt es Dinge oder Situationen, die Ihnen Angst machen? Was macht Sie wütend oder traurig? Wie reagieren Sie, wenn Sie wütend sind? (Rückzug oder Angriff?)

Dies ist nur ein kleiner Auszug aus den Themenbereichen, die wichtig sind, um ein passendes Mittel zu finden. Ein hoher Zeitaufwand ist erforderlich, um die Genauigkeit die eine der wichtigsten Voraussetzungen für eine erfolgreiche Behandlung ist, zu gewährleisten. Eine Heilung der Krankheit ist nur durch die "Ähnlichkeit" der Symptome gewährleistet.

Einen weiteren wichtigen Anhaltspunkt bietet die "Familiengeschichte". Die Krankheiten und Beschwerden, die in der vorherigen Generationen (Eltern, Großeltern) aufgetreten sind. Dies ist notwendig um die Grundlage, die Veranlagung, die in der Familie liegt, miteinzubeziehen. So läßt sich erklären, warum ausgerechnet SIE diese Krankheitsanfälligkeit haben.

Diese und weitere Zusammenhänge können Sie in meinen Arbeitskreisen vertiefen.

Möglichkeiten

Homöopathie ist sicher eine Behandlung, die von Jedem genutzt werden sollte, aber nur dann, wenn sehr sorgfältig damit umgegangen wird. Im anderen Fall kann man sonst damit auch großen Schaden anrichten !!! Was leider viele nicht wissen, oder einfach unterschätzen.

Die klassische Homöopathie ist eine Therapieform, die ganzheitlich ansetzt, und somit auch in der Lage ist, ganzheitlich zu heilen !!!

Bei konsequenter Durchführung ergeben sich phantastische Heilerfolge bei jeglicher Art der Erkrankung, sei es mehr im Bereich der körperlichen oder vorallem auch im Bereich der psychischen Beschwerden.

Akute, sowie chron. Kranheiten können behandelt und in vielen Fällen auch ausgeheilt werden.

Ob bei Allergien, Schuppenflechte, Neurodermitis, Diabetes mellitus, Bluthochdruck, Tinnitus, Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Verdauungsstörungen, Durchblutungsstörungen, Zysten, Myomen, Migräne, Menstruationsstörungen, Wechseljahrsbeschwerden, Behandlung während Schwangerschaft, Behandlung von Neugeborenen, Klein- und Schulkindern, Konzentrationsstörungen, ADHS, Tumorerkrankungen, Infektanfälligkeiten, Schlafstörungen, Ängsten, ... den Möglichkeiten sind kaum Grenzen gesetzt.

Schlusswort

Homöopathie ist eine Therapieform, die recht einfach zu handhaben ist.

Homöopathie ist gut druchführbar - auch bei Kindern.

Homöopathie fordert aber auf jeden Fall die Mitarbeit des Patienten.

Ohne das DAZUTUN des Patienten ist keine Behandlung möglich.

Alle Veränderungen, seien sie auch noch so unscheinbar, sind sehr wichtig im Verlauf der Behandlung. Sonst ist es für den Homöopathen nicht möglich den Therapieverlauf nachzuvollziehen und den Behandlungserfolg einzuschätzen.

Eine enge Zusammenarbeit ist unumgänglich!